Es tut noch weh, wieder neuen Platz zu schaffen,
mit gutem Gefühl etwas Neues zu zulassen.
Unheilig

Unsere kleine Romy – unser Herzhund, der uns überhaupt erst auf den Hund gebracht hat.

Ich (Christiane) wollte eigentlich nie einen Hund. In meiner Kindheit hatte ich mit einem Bernhardiner auf einer Alm schlechte Erfahrungen gemacht und hatte seitdem gehörigen Respekt, um nicht zu sagen Angst vor Hunden.

Erst Martins periodisch vorgetragene Idee von einem Hund liess mich überhaupt über diesen Gedanken nachdenken. Von VDH, DRC oder sonstigen Vereinen hatten wir damals (1999) noch nie etwas gehört. Uns war zwar klar, dass wir einen Hund mit Papieren wollten, aber dass Papiere eben nicht gleich Papiere sind, war uns damals nicht klar. So gerieten wir an eine „nette“ Hobby-Familien-„Zucht“ aus der Dissidenz (das fanden wir aber erst nach Romys Tod heraus), zu der wir nur mal zum Schauen fahren wollten.

Es kam, wie es kommen mußte: natürlich schaut man sich so herzige Welpis nicht einfach nur an und die „Züchterin“ drückte uns auch gleich 2 Welpen auf den Arm. In Nullkommanix hatten die uns mit ihrem Welpencharme umgarnt und so zog im Oktober 1999 unsere Romy bei uns ein. Romy war von da an unsere treue Begleiterin in allen Lebenslagen – „ausgebildet“ im eigentlich Sinne haben wir sie nie, aber wir haben es immerhin auch ohne Anleitung von außen soweit gebracht, dass man sie überall hin mitnehmen konnte, ohne negativ aufzufallen: egal ob im Restaurant, bei Freunden mit Kindern oder sogar bei mir auf der Arbeit im Rahmen einer Kundenschulung, zu der ich sie einmal mitnehmen mußte – Romy zauberte jedem ein Lächeln auf das Gesicht. In ihrer unnachahmlichen Art warf sie sich jedem zu Füßen und erschlich sich so jede Menge Leckerlis und Streicheleinheiten.

Leider mußten wir Romy am 29. September 2007 über die Regenbogenbrücke gehen lassen – wir hatten den Kampf gegen den Krebs (aufgebrochenes Hämangiosarkom; ein bösartiger Milztumor) nach unendlich scheinenden 4 Monaten verloren. Romy durfte nur 8 Jahre und 2 Monate alt werden, bevor sie uns Richtung Hundehimmel verlassen musste (die Geschichte vom Hundehimmel hat uns und auch den beiden Nachbarskindern, die mit Romy aufwuchsen und sie ebenfalls sehr liebten, beim Bewältigen der Trauer geholfen).

Romy wird immer unvergessen bleiben.

Wortwolke


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